Sicher gesund arbeiten – die Gefährdungsbeurteilung

Sicher gesund arbeiten – die Gefährdungsbeurteilung

Die Gefährdungsbeurteilung ist das zentrale Instrument für den betrieblichen Arbeitsschutz und die Grundlage für sichere Arbeitsbedingungen.

In diesem Video bringen ich Ihnen die Gefährungsbeurteilung näher:

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Thorsten Blaufelder Kündigung Aufhebungsvertrag

 

 

Podcast Arbeitsrecht

In unserem Podcast Arbeitsrecht wollen mein Kollege Jürgen Sauerborn und ich unterhaltsam, kurzweilig und in leicht verständlicher Sprache über Wichtiges und Neues aus dem Arbeitsrecht und dem angrenzenden Sozialrecht informieren.

 

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Warum nicht mal Mediation probieren?

Vielleicht sollten es Streitparteien öfters mal mit Mediation versuchen. Ziel einer Mediation ist eine “win-win”-Lösung, bei der am Ende beide Streitparteien als Gewinner hervorgehen und eine eventuell langjährige Geschäftsbeziehung wertschätzend fortgesetzt werden kann.

Glas Konflikt Eskalationsstufen Mediation Blaufelder

Masterarbeit: BEM trifft Mediation

Welche Synergien ergeben sich, wenn Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) auf innerbetriebliche Wirtschaftsmediation trifft?

In meiner Masterarbeit habe ich die Gemeinsamkeiten analysiert und zeige praxisnah Potenziale für Unternehmen auf.

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In puncto gesunder Arbeitskultur bin ich deutschlandweit, insbesondere in Baden-Württemberg tätig, vor allem aber in den Orten Dornhan, Rottweil, Horb am Neckar, Villingen-Schwenningen, Nagold, Oberndorf am Neckar, Altensteig, Sulz am Neckar, Schramberg, Dunningen, Eutingen im Gäu, Empfingen, Fluorn-Winzeln, Waldachtal, Starzach, Pfalzgrafenweiler, Balingen, Haigerloch, Bondorf, Mössingen, Trossingen.

 

Über den Autor: Rechtsanwalt Thorsten Blaufelder ist spezialisiert auf Arbeitsrecht in Baden-Württemberg mit Kanzlei in Dornhan. Er engagiert sich mit der Initiative „Gesunde Arbeitskultur Jetzt“ für bessere Arbeitsbedingungen und berät Arbeitnehmer sowie Unternehmen in der Region.

Kontakt: Kanzlei Blaufelder | Dornhan, Baden-Württemberg | thorsten-blaufelder.de | gesunde-arbeitskultur.jetzt

Das Präventionsverfahren nach § 167 Abs. 1 SGB IX

Das Präventionsverfahren nach § 167 Abs. 1 SGB IX

Was ist das Präventionsverfahren und wann muss es eingeleitet werden?

Das Präventionsverfahren verfolgt das klare Ziel, personen-, verhaltens- oder betriebsbedingte Schwierigkeiten im Arbeitsverhältnis frühzeitig zu erkennen und gemeinsam tragfähige Perspektiven für den Erhalt des Arbeitsplatzes zu schaffen.

Es setzt proaktiv an: Der Arbeitgeber ist verpflichtet, aktiv zu werden, sobald er Anzeichen erkennt, die das Arbeitsverhältnis gefährden könnten – also bereits bei ersten Auffälligkeiten und nicht erst bei Kündigungsabsicht.

Das Verfahren ist somit relevant für alle Kündigungsarten (personen-, verhaltens- oder betriebsbedingt), nicht nur bei Krankheit.

Im Gegensatz zum BEM (§ 167 Abs. 2 SGB IX), das reaktiv erst nach einer krankheitsbedingten Abwesenheit von über sechs Wochen (mehr als 42 Tage) eingeleitet wird, greift das Präventionsverfahren deutlich früher.

In diesem Video erfahren Sie alles, was Sie über das Präventionsverfahre nach § 167 Abs. 1 SGB IX wissen müssen.

 

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Thorsten Blaufelder Kündigung Aufhebungsvertrag

 

 

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Gutes Licht am Arbeitsplatz mit der ASR A3.4

Gutes Licht am Arbeitsplatz mit der ASR A3.4

Optimale Beleuchtung am Arbeitsplatz ist entscheidend für die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten. Ziel ist es, die Augen und die Sehkraft bestmöglich zu unterstützen und dabei vor Blendung und Reflexionen zu schützen.

Die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A3.4 „Beleuchtung und Sichtverbindung“ dient als anerkannte Auslegungshilfe, um die Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) in die Praxis umzusetzen. Arbeitgeber, die die ASR A3.4 einhalten, können davon ausgehen, ihrer Schutzpflicht ausreichend nachzukommen.

 

In diesem Video erfahren Sie, wie Sie die Anforderungen der ASR A3.4 für optimale Arbeitsbedingungen umsetzen:

 

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Über den Autor: Rechtsanwalt Thorsten Blaufelder ist spezialisiert auf Arbeitsrecht in Baden-Württemberg mit Kanzlei in Dornhan. Er engagiert sich mit der Initiative „Gesunde Arbeitskultur Jetzt“ für bessere Arbeitsbedingungen und berät Arbeitnehmer sowie Unternehmen in der Region.

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Überstunden in Deutschland 2025: Wenn Mehrarbeit zur Gesundheitsgefahr wird

Überstunden in Deutschland 2025: Wenn Mehrarbeit zur Gesundheitsgefahr wird

📅 Aktualisiert: |
📍 Region: Baden-Württemberg, Dornhan |
⏱️ Lesezeit: 8 Minuten

Überstunden in Deutschland 2025: Wenn Mehrarbeit zur Gesundheitsgefahr wird

📊 Alarmierende Zahlen: 1,2 Milliarden Überstunden jährlich in Deutschland – das entspricht 750.000 Vollzeitstellen!

Die unsichtbare Zusatzschicht: Was bedeuten 1,2 Milliarden Überstunden für Deutschland?

Stellen Sie sich vor: In Deutschland werden jährlich etwa 1,2 Milliarden Überstunden geleistet. Diese abstrakten Zahlen bedeuten konkret: Die Überstunden entsprechen der Arbeitsleistung von mehr als 750.000 Vollzeitkräften – ein unsichtbares Heer von Arbeitskräften, das jeden Tag zusätzlich arbeitet.

Die aktuellen Daten des DGB-Index Gute Arbeit 2025, basierend auf über 31.000 Befragten, zeigen: Mehr als 40 Prozent aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland arbeiten regelmäßig länger als vertraglich vereinbart.

Lokaler Bezug für Baden-Württemberg: In Industrieregionen wie Stuttgart, Karlsruhe und dem Raum Dornhan/Rottweil ist die Überstunden-Quote durch die starke Automobilindustrie und den Maschinenbau oft noch höher als im Bundesdurchschnitt.

 

Wer leistet in Deutschland die meisten Überstunden? Aktuelle Zahlen 2025

Wie unterscheiden sich Überstunden zwischen Männern und Frauen?

Die Geschlechterunterschiede sind deutlich: 27 Prozent der Männer leisten mehr als fünf Überstunden pro Woche, bei Frauen sind es 20 Prozent. Diese Differenz hat strukturelle Ursachen in der Arbeitswelt.

Warum machen Hochqualifizierte mehr Überstunden als andere Arbeitnehmer?

  • Bei Hilfskräften: 66% arbeiten ohne Überstunden
  • Bei hochqualifizierten Tätigkeiten: Nur 42% ohne Überstunden
  • In Führungspositionen: 35% leisten mehr als 5 Überstunden wöchentlich

Führt Homeoffice zu mehr Überstunden in Deutschland?

52 Prozent der Beschäftigten mit Homeoffice-Option machen regelmäßig Überstunden, verglichen mit nur 31 Prozent bei Präsenzarbeit. Die Entgrenzung von Arbeit und Privatleben im Homeoffice ist ein wachsendes Problem.

 

Was sind die Hauptursachen für Überstunden in deutschen Unternehmen?

Arbeitsverdichtung als Überstunden-Treiber

Bei extremer Arbeitsverdichtung leisten 38 Prozent der Betroffenen mehr als fünf Überstunden pro Woche – doppelt so viele wie bei angemessener Arbeitsbelastung (18 Prozent).

⚠️ Warnsignal: Wenn Sie regelmäßig das Gefühl haben, Ihre Arbeit nicht in der regulären Zeit schaffen zu können, liegt oft ein strukturelles Problem vor – nicht Ihr persönliches Versagen!

 

Widersprüchliche Anforderungen im Job

Bei sehr häufigen widersprüchlichen Anforderungen machen 39 Prozent der Betroffenen mehr als fünf Überstunden wöchentlich – mehr als doppelt so viele wie bei klaren Arbeitsanforderungen (16 Prozent).

 

Ab wann werden Überstunden zur Gesundheitsgefahr?

Arbeitsmedizinische Fakten

Was bedeutet „überlange Arbeitszeit“ nach Arbeitszeitgesetz?

Arbeitsmediziner warnen: Mehr als 48 Stunden pro Woche gelten als gesundheitsgefährdend. Diese Grenze ist wissenschaftlich begründet:

  • Die Leistungsfähigkeit sinkt nach 8 Stunden deutlich
  • Das Unfallrisiko steigt ab der 9. Arbeitsstunde exponentiell
  • Die Regeneration kommt bei dauerhafter Mehrarbeit zu kurz

Welche gesundheitlichen Folgen haben regelmäßige Überstunden?

Gesundheitsrisiken bei überlangen Arbeitszeiten:

  • Erschöpfung und Schlafstörungen
  • Burnout und stressbedingte Erkrankungen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Stoffwechselstörungen
  • Erhöhtes Risiko für Arbeitsunfälle

Erschreckende Realität: Jeder zehnte Vollzeitbeschäftigte in Deutschland arbeitet durch Überstunden regelmäßig mehr als 48 Stunden pro Woche und gefährdet damit nachweislich seine Gesundheit.

 

Häufige Fragen zu Überstunden in Deutschland 2025

Wie kann ich als Arbeitnehmer meine Überstunden rechtlich geltend machen?

Dokumentieren Sie alle Überstunden genau mit Datum und Uhrzeit. Nach dem Arbeitszeitgesetz haben Sie Anspruch auf Freizeitausgleich oder Vergütung. Bei Problemen kontaktieren Sie Ihren Betriebsrat oder eine Rechtsberatung für Arbeitsrecht in Ihrer Region.

Was können Arbeitgeber gegen zu viele Überstunden tun?

Realistische Personalplanung, klare Arbeitsorganisation ohne widersprüchliche Anforderungen und die Förderung einer Kultur, in der pünktlicher Feierabend normal ist. Überstunden sollten die Ausnahme, nicht die Regel sein.

Sind Überstunden in Baden-Württemberg besonders verbreitet?

In Industrieregionen Baden-Württembergs, besonders im Automobilsektor und Maschinenbau, liegt die Überstunden-Quote oft über dem Bundesdurchschnitt. Lokale Arbeitsrechtsberatung in Städten wie Stuttgart, Karlsruhe oder Dornhan kann helfen.

 

Praktische Tipps: Was tun bei zu vielen Überstunden?

Für Arbeitnehmer in Deutschland:

  1. Dokumentieren Sie Ihre Arbeitszeiten lückenlos
  2. Sprechen Sie das Problem an – bei Vorgesetzten oder dem Betriebsrat
  3. Achten Sie auf Warnsignale Ihres Körpers
  4. Bestehen Sie auf Freizeitausgleich statt Auszahlung
  5. Holen Sie sich Rechtsberatung bei anhaltenden Problemen

Für Arbeitgeber und Führungskräfte:

  1. Realistische Personalplanung statt chronischer Unterbesetzung
  2. Klare Arbeitsorganisation etablieren
  3. Arbeitszeitgrenzen respektieren als Gesundheitsschutz
  4. Positive Arbeitskultur fördern, in der Work-Life-Balance zählt

Fazit: Warum weniger Überstunden mehr bringen

Die Daten des DGB-Index Gute Arbeit 2025 zeigen eindeutig: Überstunden sind in Deutschland ein Massenphänomen mit ernsthaften gesundheitlichen Folgen. Sie entstehen meist nicht freiwillig, sondern durch strukturelle Probleme in der Arbeitswelt.

Die politisch diskutierte Flexibilisierung und steuerliche Begünstigung von Überstunden würde diese Probleme verschärfen. Stattdessen braucht Deutschland:

  • Bessere Personalplanung in Unternehmen
  • Effizientere Arbeitsorganisation
  • Strikte Einhaltung der Arbeitszeitgesetze
  • Eine Arbeitskultur, die Gesundheit vor kurzfristigen Profit stellt

Die Kernbotschaft: Ausgeruhte, gesunde Mitarbeiter sind produktiver, kreativer und loyaler. Weniger Überstunden bedeuten mehr Lebensqualität – und langfristig auch mehr wirtschaftlichen Erfolg für Unternehmen in ganz Deutschland.

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Selbstwirksamkeit im Arbeitsumfeld: So stärken Führungskräfte ihre Wirkungskraft

Selbstwirksamkeit im Arbeitsumfeld: So stärken Führungskräfte ihre Wirkungskraft

Stärker durch Selbstwirksamkeit: Was bedeutet das?

Selbstwirksamkeit beschreibt das Vertrauen in die eigene Fähigkeit, Herausforderungen aktiv zu meistern. Für Führungskräfte heißt das: Auch unter Druck handlungsfähig zu bleiben, Klarheit zu schaffen und Verantwortung bewusst zu übernehmen.

Warum ist Selbstwirksamkeit für Führungskräfte so wichtig?

Führungskräfte mit hoher Selbstwirksamkeit handeln sicherer, motivieren ihr Team durch Vorbildwirkung und fördern eine gesunde Kultur der Eigenverantwortung. Das reduziert Stress, stärkt die Resilienz und hilft, Konflikte konstruktiv zu lösen.

Selbstwirksamkeit vs. Empowerment: Der Unterschied

Empowerment bedeutet, anderen Gestaltungsspielräume zu geben. Selbstwirksamkeit beschreibt hingegen die innere Überzeugung der Führungskraft, diese Verantwortung anzunehmen und wirksam zu handeln.

So können Führungskräfte ihre Selbstwirksamkeit steigern

1. Selbstreflexion fördern

Regelmäßige Reflexion hilft, die eigene Rolle bewusst zu gestalten und Handlungsmuster zu erkennen.

2. Erfolge sichtbar machen

Feiern Sie Etappenerfolge – so stärken Sie Ihr Vertrauen in die eigene Wirksamkeit.

3. Unterstützung einholen

Coaching, Supervision oder Mentoring helfen, blinde Flecken zu erkennen und neue Handlungsstrategien zu entwickeln.

4. Weiterbilden und wachsen

Trainings zu Führung, Kommunikation und Konfliktmanagement erweitern Ihr Handlungsrepertoire und fördern Ihre Souveränität.

Häufige Fragen zur Selbstwirksamkeit für Führungskräfte

Wie erkenne ich, ob meine Selbstwirksamkeit als Führungskraft noch ausbaufähig ist?
Achten Sie darauf, wie Sie in Stresssituationen reagieren: Handeln Sie aus Klarheit oder eher aus Angst? Fühlen Sie sich handlungsfähig oder fremdbestimmt? Die Reflexion dieser Fragen ist ein guter Startpunkt.

Was kann ich tun, wenn ich in meiner Rolle an meine Grenzen stoße?
Überforderung ist keine Schwäche. Sprechen Sie offen mit Vorgesetzten oder Sparringspartnern, priorisieren Sie Aufgaben und prüfen Sie, was delegiert werden kann. Oft hilft ein externer Blick durch Coaching oder Supervision.

Lässt sich Selbstwirksamkeit trainieren?
Ja! Je öfter Sie auch herausfordernde Situationen bewusst gestalten, desto stärker wird Ihr Vertrauen in die eigene Wirkung. Reflektieren Sie Ihre Erfolge, holen Sie regelmäßig Feedback ein und nutzen Sie konkrete Ziele als Übungsfelder.

Warum schützt Selbstwirksamkeit vor Burnout?
Wer selbstwirksam handelt, erkennt eigene Grenzen und setzt klare Prioritäten. Das hilft, sich gegenüber unrealistischen Erwartungen abzugrenzen und gesund mit Druck umzugehen – entscheidend für eine langfristig gesunde Führungsrolle.

Fazit: Selbstwirksamkeit als Schlüssel zu gesunder Führung

Selbstwirksame Führungskräfte agieren klar, motivieren Teams wirksam und schaffen ein Umfeld, in dem Verantwortung gemeinsam getragen wird. So wird Führung nachhaltig, gesund und erfolgreich.

Jetzt individuelle Unterstützung anfragen

Möchten Sie Ihre Selbstwirksamkeit als Führungskraft gezielt stärken? Vereinbaren Sie eine persönliche Beratung auf www.gesunde-arbeitskultur.jetzt oder rufen Sie uns an unter 07455 4719888. Ich begleite Sie auf dem Weg zu mehr Wirkungskraft und Gelassenheit in Ihrer Führungsrolle.

 

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