15. Juli 2023
Als zertifizierter Arbeitsfähigkeitscoach® unterstütze und begleite ich BEM-Berechtigte in ihrer aktiven Rolle bei der Wiederherstellung, dem Erhalt und der Förderung ihrer Arbeitsfähigkeit. Kernstück in diesem Prozess ist die gemeinsame Entwicklung von Maßnahmen mit dem BEM-Berechtigten und den betrieblichen Akteuren (Führungskräfte, Arbeitnehmervertreter, Betriebsarzt, etc.), um realistische Lösungen zu erzielen.
Das Arbeitsfähigkeitscoaching® ist ein echter partizipativer Ansatz, der insbesondere den BEM-Berechtigten gezielt in die Analyse- und Entscheidungsprozesse einbindet.
Im AFCoaching® greife ich auf das arbeitswissenschaftlich fundierte Arbeitsfähigkeitskonzept von Prof. Dr. Juhani Illmarinen aus dem Jahre 2004 mit dem „Haus der Arbeitsfähigkeit“ und auf bewährte Instrumente der arbeits- und organisationspsychologischen Forschung zur Beurteilung von Belastung und Ressourcen am Arbeitsplatz zurück. Somit ergibt sich ein ganzheitliches personenbezogenes Belastungs- und Beanspruchungsprofil, das für den weiteren BEM-Prozess von grundlegender Bedeutung ist.
Das Haus der Arbeitsfähigkeit
Im „Haus der Arbeitsfähigkeit“ mit seinen vier Stockwerken werden die wesentlichen Einflussfaktoren auf die Arbeitsfähigkeit eines Menschen dargestellt: Gesundheit, Kompetenz, Werte sowie Arbeitsbedingungen und Führung. Zusätzlich werden Einflussfaktoren auf der Makroebene berücksichtigt, durch die individuelle Arbeitsfähigkeit beeinflusst werden kann (Familie, persönliches Umfeld, regionale Infrastruktur, Gesellschaft, Gesetzgebung, etc.).

Anhand des Modells „Haus der Arbeitsfähigkeit“ betrachte ich mit der BEM-berechtigen Person in einem geschützten Rahmen die Ausgangslage und die vorhandenen Limitierungen. Als AFCoach® gebe ich wertvolle Impulse für einen hilfreichen Umgang mit der aktuellen Situation, unterstütze und begleite Beschäftigte individuell bei der Auflösung von Einschränkungen. Die BEM-Berechtigten lernen dadurch ihre Handlungsspielräume zu erweitern und sie selbst zu beeinflussen.
Im Rahmen dieser Artikel-Serie werde ich in mehreren Beiträgen die einzelnen Stockwerte des Hauses der Arbeitsfähigkeit näher erläutern:
1. Stockwerk: Gesundheit – Was kennzeichet dieses Stockwert?
Es geht darum, inwieweit die Gesundheit der BEM-berechtigten Person ihre aktuelle Arbeitsfähigkeit bzw. die Bewältigung der Arbeit fördert oder verringert. Die betroffene Person wird z. B. gefragt:
- Wie geht es Ihnen gesundheitlich?
- Wie fühlen Sie sich mental/körperlich?
- Was hilft Ihnen dabei körperlich/mental gesund zu bleiben?
- Haben Sie körperliche Einschränkungen?
Des Weiteren stellt sich die Frage, was kann die BEM-berechtigte Person selbst tun, um ihre Arbeitsfähigkeit in Bezug auf ihre Gesundheit zu verbessern? Was will sie für sich tun, um körperlich und geistig gesund zu werden/bleiben (z. B. Ruhepausen einhalten, gesunde Ernährung beachten, Kontakte pflegen, Unterstützungsmöglicheiten suchen, etc.)?
Die BEM-berechtigte Person wird auch gefragt, was ihr Unternehmen/ihre Führungskraft tun kann, um die Arbeitsfähigkeit in Bezug auf ihre Gesundheit zu verbessern. Welche Unterstützung braucht sie vom Betrieb, um ihre Gesundheit wiederherzustellen/zu erhalten/zu fördern (z. B. flexible Arbeitszeitgestaltung, gesundes Betriebsklima, Pausenräume, Gesundheitskurse, etc.)?
Anhand der Antworten werden erste Maßnahmen bezüglich dieses Stockwerks gesucht und vereinbart.
Im nächsten Beitrag betrachte ich das 2. Stockwerk: Kompetenzen.
In puncto gesunder Arbeitskultur bin ich deutschlandweit, insbesondere in Baden-Württemberg tätig, vor allem aber in den Orten Dornhan, Rottweil, Horb am Neckar, Villingen-Schwenningen, Nagold, Oberndorf am Neckar, Altensteig, Sulz am Neckar, Schramberg, Dunningen, Eutingen im Gäu, Empfingen, Fluorn-Winzeln, Waldachtal, Starzach, Pfalzgrafenweiler, Balingen, Haigerloch, Bondorf, Mössingen, Trossingen.
Podcast Arbeitsrecht

In unserem Podcast Arbeitsrecht wollen mein Kollege Jürgen Sauerborn und ich unterhaltsam, kurzweilig und in leicht verständlicher Sprache über Wichtiges und Neues aus dem Arbeitsrecht und dem angrenzenden Sozialrecht informieren.
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10. Juli 2023
Als zertifizierter Arbeitsfähigkeitscoach® unterstütze und begleite ich BEM-Berechtigte in ihrer aktiven Rolle bei der Wiederherstellung, dem Erhalt und der Förderung ihrer Arbeitsfähigkeit. Kernstück in diesem Prozess ist die gemeinsame Entwicklung von Maßnahmen mit dem BEM-Berechtigten und den betrieblichen Akteuren (Führungskräfte, Arbeitnehmervertreter, Betriebsarzt, etc.), um realistische Lösungen zu erzielen.
Das Arbeitsfähigkeitscoaching® ist ein echter partizipativer Ansatz, der insbesondere den BEM-Berechtigten gezielt in die Analyse- und Entscheidungsprozesse einbindet.
Im AFCoaching® greife ich auf das arbeitswissenschaftlich fundierte Arbeitsfähigkeitskonzept von Prof. Dr. Juhani Illmarinen aus dem Jahre 2004 mit dem „Haus der Arbeitsfähigkeit“ und auf bewährte Instrumente der arbeits- und organisationspsychologischen Forschung zur Beurteilung von Belastung und Ressourcen am Arbeitsplatz zurück. Somit ergibt sich ein ganzheitliches personenbezogenes Belastungs- und Beanspruchungsprofil, das für den weiteren BEM-Prozess von grundlegender Bedeutung ist.
Das Haus der Arbeitsfähigkeit
Im „Haus der Arbeitsfähigkeit“ mit seinen vier Stockwerken werden die wesentlichen Einflussfaktoren auf die Arbeitsfähigkeit eines Menschen dargestellt: Gesundheit, Kompetenz, Werte sowie Arbeitsbedingungen und Führung. Zusätzlich werden Einflussfaktoren auf der Makroebene berücksichtigt, durch die individuelle Arbeitsfähigkeit beeinflusst werden kann (Familie, persönliches Umfeld, regionale Infrastruktur, Gesellschaft, Gesetzgebung, etc.).

Anhand des Modells „Haus der Arbeitsfähigkeit“ betrachte ich mit der BEM-berechtigen Person in einem geschützten Rahmen die Ausgangslage und die vorhandenen Limitierungen. Als AFCoach® gebe ich wertvolle Impulse für einen hilfreichen Umgang mit der aktuellen Situation, unterstütze und begleite Beschäftigte individuell bei der Auflösung von Einschränkungen. Die BEM-Berechtigten lernen dadurch ihre Handlungsspielräume zu erweitern und sie selbst zu beeinflussen.
Im Rahmen dieser Artikel-Serie werde ich in mehreren Beiträgen die einzelnen Stockwerte des Hauses der Arbeitsfähigkeit näher erläutern:
In puncto gesunder Arbeitskultur bin ich deutschlandweit, insbesondere in Baden-Württemberg tätig, vor allem aber in den Orten Dornhan, Rottweil, Horb am Neckar, Villingen-Schwenningen, Nagold, Oberndorf am Neckar, Altensteig, Sulz am Neckar, Schramberg, Dunningen, Eutingen im Gäu, Empfingen, Fluorn-Winzeln, Waldachtal, Starzach, Pfalzgrafenweiler, Balingen, Haigerloch, Bondorf, Mössingen, Trossingen.
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5. Juli 2023
Defokussierung ist das Gegenteil von Fokussierung. Während Fokussierung die Konzentration auf einen spezifischen Aspekt beinhaltet, wie zum Beispiel die Lösung einer Aufgabe oder die Bewältigung eines Problems, bezieht sich Defokussierung auf die Erweiterung der Wahrnehmung. Durch Defokussierung sind wir in der Lage, mehr zu erfassen.
Defokussierung ist ein entscheidendes Werkzeug für Resilienz. Von Natur aus neigen wir dazu, uns stark auf Probleme zu konzentrieren. Ein Jäger in der Steinzeit konnte sich kaum auf die schöne Umgebung konzentrieren, wenn ein Mammut vor ihm stand. Obwohl dieses Beispiel für die heutige Zeit übertrieben erscheinen mag, neigen wir immer noch dazu, Probleme stärker wahrzunehmen und uns darauf zu konzentrieren.
Durch die ständige Konzentration auf Probleme bringen wir uns oft in einen negativen Zustand. Resiliente Menschen streben jedoch danach, sich gut zu fühlen. Hier kommt die Defokussierung ins Spiel. Wenn wir unseren Fokus erweitern, sind wir in der Lage, neben den Problemen auch positive Aspekte zu erkennen. Auf diese Weise können wir durch Defokussierung mehr Ressourcen wahrnehmen, die in einem fokussierten Zustand übersehen werden. Diese zusätzlichen Ressourcen unterstützen uns dann bei einem resilienten Umgang mit Problemen.
Wie kann man die Praxis der Defokussierung umsetzen? Es ist wichtig zu verstehen, dass Defokussierung nicht bedeutet, mehrere Dinge gleichzeitig tun zu wollen. Bei der Bearbeitung einer Aufgabe ist es nicht hilfreich, sich zu defokussieren, da es sinnvoller ist, sich auf eine Sache zu konzentrieren, anstatt auf mehrere gleichzeitig. Defokussierung bedeutet also nicht Multitasking, sondern vielmehr die Erweiterung des Wahrnehmungsfilters.
Beim Fokussieren können schnell Verallgemeinerungen auftreten, wie zum Beispiel „Das passiert mir immer“. Um Ihren Fokus zu erweitern, können Sie sich fragen: Ist es wirklich immer so? In welchen Situationen war es anders? Durch das Stellen von Fragen, die Ihnen einen zusätzlichen Aspekt aufzeigen oder Ihre Wahrnehmung auf mehrere Aspekte gleichzeitig lenken, können Sie die Praxis der Defokussierung anwenden. Auf diese Weise können Sie auch Ihre Resilienz stärken.
In puncto gesunder Arbeitskultur bin ich deutschlandweit, insbesondere in Baden-Württemberg tätig, vor allem aber in den Orten Dornhan, Rottweil, Horb am Neckar, Villingen-Schwenningen, Nagold, Oberndorf am Neckar, Altensteig, Sulz am Neckar, Schramberg, Dunningen, Eutingen im Gäu, Empfingen, Fluorn-Winzeln, Waldachtal, Starzach, Pfalzgrafenweiler, Balingen, Haigerloch, Bondorf, Mössingen, Trossingen.
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