Resilienz: Die Kraft der Selbststeuerung und Eigenverantwortung

Resilienz: Die Kraft der Selbststeuerung und Eigenverantwortung

In unserer heutigen Zeit ist das Konzept der Resilienz wichtiger denn je. Es geht dabei um die Fähigkeit, mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen, sich anzupassen und aus schwierigen Situationen gestärkt hervorzugehen. Ein wesentlicher Aspekt der Resilienz ist die Erkenntnis, dass die Welt um uns herum nicht einfach etwas mit uns “macht”. Diese Perspektive ist entscheidend für unser Wohlbefinden und unsere persönliche Entwicklung.

In den 1980er Jahren und auch heute noch stellen viele Coaches, Trainer und Therapeuten die Frage: “Und was MACHT das mit Dir?” Diese Fragestellung impliziert, dass wir passive Empfänger der Ereignisse in unserem Leben sind. Doch eine solche Sichtweise ist nicht nur irreführend, sondern auch potenziell schädlich. Sie entzieht uns unsere Selbststeuerung und beraubt uns unserer Verantwortung.

Die Annahme, dass andere oder externe Umstände schuld an unserem Unwohlsein sind, führt zu einer Opfermentalität. In diesem Zustand sehen wir uns selbst als hilflose Wesen, die den Launen des Schicksals ausgeliefert sind, ähnlich einer Kugel in einem Flipperautomaten. Diese Haltung verhindert, dass wir aktiv an unseren Problemen arbeiten und Lösungen suchen.

Resilienz bedeutet jedoch das Gegenteil. Es geht darum, sich selbst als Gestalter des eigenen Lebens zu sehen. Wir haben die Kontrolle über unsere Reaktionen auf die Ereignisse, die uns widerfahren. Anstatt uns von den Umständen beherrschen zu lassen, erkennen wir unsere Fähigkeit, Einfluss zu nehmen und positiv zu reagieren.

Dies bedeutet nicht, dass wir die Realität leugnen oder uns gegenüber den Herausforderungen des Lebens blind zeigen. Vielmehr geht es darum, anzuerkennen, dass wir die Kraft haben, uns anzupassen und aus unseren Erfahrungen zu lernen. Wir können Herausforderungen als Gelegenheiten für Wachstum und Entwicklung betrachten.

Um unsere Resilienz zu stärken, ist es wichtig, Techniken wie positives Denken, emotionale Intelligenz und Achtsamkeit zu üben. Diese Fähigkeiten ermöglichen es uns, auf Herausforderungen mit Klarheit und Selbstvertrauen zu reagieren. Ebenso wichtig ist die Entwicklung eines unterstützenden Netzwerks aus Freunden, Familie und Fachleuten, die uns in schwierigen Zeiten beistehen können.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Resilienz mehr ist als bloßes Durchhalten. Es geht um die aktive Gestaltung unseres Lebens, indem wir Verantwortung für unsere Handlungen übernehmen und aus unseren Erfahrungen lernen. Indem wir diese Einstellung annehmen, können wir nicht nur Herausforderungen bewältigen, sondern auch ein erfüllteres und zufriedeneres Leben führen.

 

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“Ich muss gar nichts…!”

“Ich muss gar nichts…!”

Oft begegnen wir im Alltag dem Wort “muss”, das Gefühle der Einengung und Fremdbestimmung hervorrufen kann. Dies kann unsere innere Motivation erheblich beeinträchtigen. Aber was, wenn wir diese “Ich muss”-Gedanken aktiv umformulieren könnten? Wie würde das unsere Wahrnehmung von Pflichten verändern und unsere Resilienz stärken?

Die Kraft der Worte

Worte haben Macht. Sie beeinflussen, wie wir die Welt sehen und wie wir auf Herausforderungen reagieren. Das Wort “muss” impliziert eine Art Zwang oder eine Unausweichlichkeit, die uns das Gefühl gibt, keine Kontrolle über unsere Handlungen zu haben. Dies kann zu Stress und einem Gefühl der Überwältigung führen.

Umformulierung als Werkzeug

Stellen Sie sich vor, Sie ersetzen “Ich muss” durch “Ich entscheide mich zu” oder “Ich darf”. Diese kleinen Änderungen in der Formulierung können einen enormen Unterschied in Ihrer Wahrnehmung machen. Sie erkennen plötzlich, dass Sie tatsächlich eine Wahl haben. Dies fördert ein Gefühl der Selbstwirksamkeit und stärkt Ihre Resilienz.

Praktische Übung

Versuchen Sie folgende Übung: Schreiben Sie eine Liste von Dingen auf, von denen Sie denken, dass Sie sie tun müssen – sei es das Aufstehen am Morgen, zur Arbeit gehen oder Einkaufen. Beobachten Sie, wie Sie sich bei diesen Sätzen fühlen und welche Gedanken Ihnen in den Sinn kommen. Dann formulieren Sie diese Sätze um: “Ich entscheide mich, früh aufzustehen”, “Ich darf zur Arbeit gehen”, “Ich möchte einkaufen”. Spüren Sie den Unterschied?

Die Veränderung wahrnehmen

Durch diese Umformulierung nehmen Sie eine aktive Rolle ein. Sie erkennen, dass viele Ihrer täglichen Aufgaben nicht nur Pflichten sind, sondern Entscheidungen, die Sie treffen. Dies kann zu einer positiveren Einstellung führen und Ihre Fähigkeit stärken, mit Herausforderungen umzugehen.

Schlussfolgerung

Die Umformulierung von “muss” in etwas Positives ist ein einfaches, aber mächtiges Werkzeug, um Ihre Resilienz zu steigern. Es erlaubt Ihnen, Herausforderungen als Chancen zu sehen und stärkt das Gefühl der Kontrolle über Ihr Leben. Probieren Sie es aus und beobachten Sie, wie sich Ihre Sichtweise ändert!

 

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Vom Zögern zur Tat: die 3-2-1-Methode

Vom Zögern zur Tat: die 3-2-1-Methode

Resilienz ist die Fähigkeit eines Menschen, sich von Rückschlägen zu erholen und trotz Herausforderungen weiterzumachen. Es ist eine wesentliche Eigenschaft, um im Leben sowohl persönlich als auch beruflich voranzukommen. Ein Schlüsselaspekt der Resilienz ist die Handlungsbereitschaft, das heißt, nicht nur zu planen und zu reflektieren, sondern auch aktiv zu werden.

Die 3-2-1-Methode vom Psychologen René Träder ist ein einfaches Werkzeug, um Prokrastination zu überwinden und ins Handeln zu kommen. Wenn Sie zum Beispiel zögern, sich für einen Sprachkurs anzumelden, könnten Sie in Gedanken herunterzählen: „3-2-1, ich melde mich jetzt an.“ Oder wenn Sie Angst davor haben, ein schwieriges Gespräch mit einem Freund zu führen, zählen Sie „3-2-1“ und starten Sie das Gespräch.

Hier sind ein paar Beispiele, wie Sie die 3-2-1-Methode in anderen Situationen anwenden könnten:

 „3-2-1, ich beginne mit meiner Übungsroutine.“

 „3-2-1, ich schreibe den ersten Satz meines Buches.“

 „3-2-1, ich räume meinen Schreibtisch auf.“

 „3-2-1, ich plane meine Mahlzeiten für die Woche.“

 „3-2-1, ich schalte mein Handy aus und konzentriere mich auf meine Familie.“

Durch das Zählen geben Sie sich einen klaren Anfangspunkt, um die Aufgabe anzugehen, und es hilft, die Barriere der Unsicherheit oder des Zögerns zu durchbrechen.

Resilienz ist nicht nur die Fähigkeit, sich von Widrigkeiten zu erholen, sondern auch die Bereitschaft, den ersten Schritt zu machen, selbst wenn es schwierig ist. Indem wir lernen, ins Handeln zu kommen, bauen wir unsere innere Stärke auf und erweitern unsere Fähigkeit, mit zukünftigen Herausforderungen umzugehen.

 

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Wertschätzung im Arbeitsumfeld: Ein Schlüssel zur Resilienz

Wertschätzung im Arbeitsumfeld: Ein Schlüssel zur Resilienz

Wertschätzung ist mehr als nur ein nettes Wort; es ist ein wesentlicher Bestandteil einer gesunden Arbeitsumgebung.

Wertschätzung ist die positive Anerkennung und Würdigung der Leistungen und Qualitäten einer Person. Sie ist nicht nur ein Zeichen des Respekts, sondern fördert auch das Selbstwertgefühl und die Motivation. In einem Arbeitskontext kann Wertschätzung dazu beitragen, eine positive Unternehmenskultur zu schaffen und die Mitarbeiterbindung zu stärken.

Wertschätzung zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat

Die Beziehung zwischen der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat ist oft komplex, aber Wertschätzung kann als Brücke dienen. Eine offene Kommunikation, regelmäßige Treffen und das gemeinsame Arbeiten an Zielen sind Beispiele für Wertschätzung in dieser Beziehung. Ein Mangel an Wertschätzung kann hingegen zu Misstrauen und einer negativen Unternehmenskultur führen.

Wertschätzung unter Mitarbeitern

Wertschätzung unter Kollegen ist ebenso wichtig. Kleine Gesten wie ein Dankeschön oder ein Lob können einen großen Unterschied machen. Teams, in denen Wertschätzung praktiziert wird, sind oft produktiver und zufriedener. Es schafft ein Umfeld, in dem sich jeder wertgeschätzt und respektiert fühlt, was wiederum die Zusammenarbeit fördert.

Der Zusammenhang zwischen Wertschätzung und Resilienz

Resilienz, die Fähigkeit, mit Stress und Veränderungen umzugehen, wird durch ein Umfeld der Wertschätzung gefördert. Wenn Mitarbeiter sich wertgeschätzt fühlen, sind sie eher bereit, Herausforderungen anzunehmen und flexibel auf Veränderungen zu reagieren. Ein wertschätzendes Umfeld bietet den emotionalen Rückhalt, der notwendig ist, um in stressigen Zeiten widerstandsfähig zu bleiben.

Fazit

Wertschätzung ist nicht nur ein „Nice-to-have“, sondern ein „Must-have“ in jeder Organisation. Sie fördert nicht nur eine positive Unternehmenskultur, sondern trägt auch zur Steigerung der Resilienz bei. Durch einfache Gesten und eine offene Kommunikation können wir alle zu einer wertschätzenden und damit auch resilienteren Arbeitswelt beitragen.

 

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Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) und Resilienz

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) und Resilienz

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) und Resilienz sind zwei Konzepte, die im Kontext der Arbeitswelt und der Gesundheit der Mitarbeitenden relevant sind.

Das BEM ist ein gesetzlich verankertes Verfahren in Deutschland, das darauf abzielt, die Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitern, die längere Zeit krank waren, wiederherzustellen, zu erhalten oder zu fördern. Es geht darum, Arbeitsunfähigkeit zu überwinden, erneuter Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen und den Arbeitsplatz zu erhalten (§ 167 Abs. 2 SGB IX).

Resilienz bezieht sich auf die Fähigkeit eines Individuums, mit Stress und schwierigen Situationen umzugehen und sich von ihnen zu erholen. Es ist die psychische Widerstandsfähigkeit, die es einem Individuum ermöglicht, trotz widriger Umstände zu gedeihen.

Der Zusammenhang zwischen BEM und Resilienz besteht darin, dass ein effektives BEM dazu beitragen kann, die Resilienz der Mitarbeiter zu stärken. Durch Unterstützung und Anpassungen am Arbeitsplatz kann das BEM dazu beitragen, Stress abzubauen und die Fähigkeit des Mitarbeiters zu stärken, mit zukünftigen Herausforderungen umzugehen. Darüber hinaus kann die Förderung der Resilienz im Rahmen des BEM dazu beitragen, die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Arbeitsunfähigkeiten zu verringern.

Es ist wichtig zu beachten, dass sowohl BEM als auch Resilienz Teil eines ganzheitlichen Ansatzes zur Förderung der Gesundheit am Arbeitsplatz sein sollten (Betriebliches Gesundheitsmanagement – BGM). Dies kann auch Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeitsklimas, zur Förderung von Work-Life-Balance und zur Stärkung der sozialen Unterstützung am Arbeitsplatz umfassen.

 

In puncto gesunder Arbeitskultur bin ich deutschlandweit, insbesondere in Baden-Württemberg tätig, vor allem aber in den Orten Dornhan, Rottweil, Horb am Neckar, Villingen-Schwenningen, Nagold, Oberndorf am Neckar, Altensteig, Sulz am Neckar, Schramberg, Dunningen, Eutingen im Gäu, Empfingen, Fluorn-Winzeln, Waldachtal, Starzach, Pfalzgrafenweiler, Balingen, Haigerloch, Bondorf, Mössingen, Trossingen.

 

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